Manfred Schenk - Arrangement, Komposition, Notation

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 Die Stücke klingen bereits als Duett. Die 3. Stimme erweitert das Duett zum Trio und leistet
 ihren Beitrag zu einem satt klingenden Posaunensatz. Wenn nicht besonders gekennzeichnet,
 bestehen die Trios grundsätzlich nur aus Thema und Schluss. So bieten sie den Aufführenden
 die Basis für eigene Kreationen hinsichtlich der Abfolge.

Für die Rhythmusgruppe ist ein Begleitheft erhältlich mit den Stimmen für Piano/Keyboard, Gitarre, Bass und Drums. Die Begleitstimmen lassen der Rhythmusgruppe viel Freiheit zu eigener Kreativität. So enthält z. B. die Piano/Keyboard-Stimme die wesentlichen Harmonic Lines, Voicings und kleine Solo-Licks. Die Drums-Stimme enthält alle wichtigen Akzente und Phrasierungen des Posaunensatzes.

So sind die 20 Jazz- und Rock-Trios entstanden:
Während meiner früheren Tätigkeit als Musikpädagoge mit Schwerpunkt Posaune plagte ich mich mit einem Manko an brauchbaren Unterrichtsnoten im Jazz- und Popularmusikbereich herum. Daher habe ich quasi aus der Not heraus eigene Übungsstücke geschrieben und sie mit meinen Schülern 2- oder 3-stimmig geprobt. Bei musikschulinternen Veranstaltungen führten wir diese “Werke” gemeinsam mit einer Rhythmusgruppe auf. Das durchweg positive Feedback ermunterte mich letztendlich, die “20 Jazz- und Rock-Trios” zu verfassen.

Peter Kallensee:

MusiklehrerInnen suchen oft nach Wegen, die geeignet erscheinen, ihre Schülerinnen und Schüler bei Übelaune
zu halten. Gruppenspiel ist grundsätzlich eine Möglichkeit. Die vorliegenden Jazz- und Rock-Trios bieten u. a. dafür vielseitige Möglichkeiten:

1. Lehrer und Schüler können die erste und zweite Stimme der Stücke im Unterricht als relativ klangvolles und interessantes Duett spielen. Die Stücke überschreiten auch in der Oberstimme die Mittellage kaum. Die wenigen höheren Passagen liegen gut. Auf der anderen Seite sind die Stücke aber auch nicht in einer „Grummellage“ gesetzt.

Die Harmonik ist angenehm, die Phrasen „posaunistisch“. Die Vortragsbezeichnungen im Vorwort und auch in den Stücken sind korrekt und verständlich.Es werden verschiedene Stilrichtungen geboten: Swing, Rock, Pop, Bossa Nova, Jazz Walz, Latin- und Slow-Rock. Für AnfängerInnen sind die Stücke eine ansatzaufbauende Herausforderung. Fortgeschrittene können stilistische Genauigkeit erarbeiten.

2. Die Stücke können als Trio erarbeitet werden. Die dritte Stimme füllt die Akkorde farbiger auf. Sie wird mit einem weiteren Tenorposaunisten besetzt. So sind sie geeignet für Klassenvorspiele, Schülerkonzerte oder einfach nur zum Spaß.

3. Zusammen mit den zusätzlich erhältlichen Noten der Rhythmusgruppe lassen sich die Stücke gut als Grundlage für Liveauftritte benutzen. Das Notenmaterial bietet fortgeschrittenen „Jazzern“ dann das „Thema“, die Harmonien und den Schluss zum Umrahmen eigener Kreationen. Weniger Fortgeschrittenen bleibt die Möglichkeit, nur das zu spielen, was als Vorschlag gedruckt ist. Es wird trotzdem Spaß machen.

                                                                                                                                                  aus “Üben und Musizieren”

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